Schon wieder ist ein Monat rum und somit Zeit den Blick kreuz und quer durch Eckernförde schweifen zu lassen. Diesmal fiel uns auf:
- Premiere: Das erste Honky Tonk Kneipenfestival in Eckernförde
- Frühlingsgefühle: Putzige Vögel im Biotop
- Wiedersehen: Der beste Asiate kehrt zurück
- Verkehr: Die unendliche B76-Geschichte
- Videoüberwachung: Nicht mal auf der Toilette ist man sicher
Mit großer Freude verkünden wir heute die Veröffentlichung vom
"Wörterbuch für Plattdeutsch aus Eckernförde"
verfasst von Bübi Gerdau.
Nicht nur für Gäste unserer schönen Stadt ein tolles Nachschlagewerk bei anfänglichem Nichtverstehens der "Eingeborenen" sondern auch für echte Eckernförder lesenswert. Man kann auch gezielt nach Wörtern und Wortteilen suchen. Aufdass die schönen plattdeutsche Sprache auch weiterhin eine Zukunft hat!
Finden könnt Ihr dieses Wörterbuch ganz einfach über den neuen Menüpunkt.
Natürlich freuen wir uns auch über Anregungen, Ergänzungen und Meinungen dazu!
Mehr und mehr Bürgern unserer schönen Stadt steigt die Zornesröte ins Gesicht, wenn sie einen Blick auf zukünftige Planungen richten. Weder die hochgelobte Nooröffnung noch die spritzig-frische Bebauung der Hafenspitze findet ungteilte Zustimmung. Und schon gar nicht der Klotz von Schuhkarton, der anstelle des Kinos errichtet werden soll.
Bübi Gerdau hat zu diesem Thema zwei Gedichte an uns gesendet, die parallel gelesen ziemlich aufrütteln...
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Gruß an Eckernförde
Mein Auge tränt, mein Herz tut weh, wenn ich aus weiter Ferne, ein Bild von Eckernförde seh. Dich Stadt hab ich so gerne! Du Ort, in dem die Wiege stand, in meines Vaters Heime, wo mich die Mutter an der Hand, beschützt hat vor dem Feinde. Wo ich die Jugend froh verbracht, im Wald und auch am Strande, als junger Mann hab viel gelacht, auf See und auch am Lande. Die Heimat wird hier immer sein, heut und in allen Zeiten. Und bin ich fern, mein Herz ist Dein, Gefühl läßt sich nicht leiten. Bin ich dann hier, ja das ist fein, der Kummer ist vergessen, darf ich in Deinen Mauern sein, ist alles gleich zum Besten. Ich liebe Dich von nah und fern, Du kleine Stadt am Meere, behalte Dich auch immer gern und halte Dich in Ehre!
Bübi Gerdau 1978 |
Heute:
Mein Auge tränt, mein Herz tut weh, wenn ich mit Wut im Leibe, manch Bild aus Eckernförde seh. Hat man hier eine Scheibe, ‘ne Scheibe locker im Verstand, im Bauamt Eckernförde? Man lacht doch schon in Stadt und Land, aus Wut auf die Behörde! Da wird mit Brachialgewalt, das Alte abgerissen und Häuser ohne Sinngehalt dort wieder hingeschmissen! Ein Beispiel ist der Jungfernstieg, das schöne Schloss am Meer, es siegt’ das Streben nach Profit da wird mein Herz recht schwer. Und dann bei Föh, die Räucherei, wurd’ einfach platt gemacht, war auch sehr laut der Hilfeschrei, Die Stadt hat nur gelacht! Stadt-Hamburg nun, ein Augenschmaus, für jeden der es liebt, wird vom Investor ohne Graus verschandelt und versiebt. Als wär' in Eck noch nicht genug zerstört an alten Häusern, in borbys Herz, den Lindenhof, will man uns auch noch räubern! Ich liebte Dich von nah und fern, Dich kleine Stadt am Meere, doch seit man Dich entseelt mein Stern, fall’ ich total ins Leere!
Bübi Gerdau 25.04.2012
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Hier meldet sich wieder Christian Enner zu Wort, mit der üblichen Mischung aus News, Tratsch, Lob und Kritik von, aus und über Eckernförde.
Die Themen dieser Ausgabe:
- Alles neu bei Eckernfoerde.tv
- Ostern und das Drachenfest
- Wanderfreuden ums Windebyer Noor
- Weltgrößter Abrissbagger knabbert an Raiffeisen
- Umstrittener Neubau in der Innenstadt
- Kulinarischer Hochgenuss im Columbus



























